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Garten, mir zum Behuf der Spiele und Belu⸗ ſtigungen, denen ich mich hier nach freier Will⸗ kühr überlaſſen durfte, den ausgeſuchteſten Tum⸗ melplatz darbietend. Nur an Geſellſchaft fehlte es mir, da der Graf mir den Umgang mit des Kunſtgärtners Sohne, Rudolph mit Namen, der ſich mit mir in gleichem Alter befand, zwar nicht ausdrücklich unterſagte, doch aber ſo häuſig vor der nahen Sitte und Ausgelaſſenheit des Kna⸗ ben mich warnte, daß ich mich allmählich daran gewöhnte, den Verkehr mit ihm als eine verbotene Frucht zu betrachten und nur verſtohlner Weiſe dann und wann in nähere Gemeinſchaft mit ihm zu treten. Er hatte durch täglich fortgeſetzte übung ſich als Bogenſchütz eine ungemeine und
vielfältig von mir beneidete Fertigkeit zu eigen
gemacht, ſchweifte zu ganzen Tagen in der Um⸗ gegend umher, und führte ununterbrochenen Krieg mit den Sperlingen, deren Köpfe er, gegen Em⸗ pfangnahme des dafür ausgeſetzten Preiſes an den Schloßvogt auslieferte.
Eines Rachmittags finde ich, indem ich müßig im Garten umher ſchlendere, Rudolph's Arm⸗ bruſt gegen eine Raſenbank gelehnt. Ich bemäch⸗


