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die unverkennbaren Merkmale innerer Wohlhaben⸗ heit ſich auszeichnendes Dorf, in welchem ich zu übernachten beſchloß. Ich ließ mir im Wirths⸗ hauſe ein Zimmer anweiſen, legte hier meine Rei⸗ ſegeräthſchaften ab und begab mich in der Abſicht, noch ein Stündchen umherzuſchlendern und die umgebungen des Ortes in genauern Augenſchein zu nehmen, aus der dunſtigen Stubenluft wieder in's Freie hinaus. Nach Verlauf einiger Minu⸗ ten befand ich mich in der Nähe eines altehrwür⸗ digen Gebäudes, welches mir ein Vorübergehender auf geſchehene Nachfrage als das ehemalige, ſchon ſeit einer langen Reihe von Jahren gänzlich un⸗ bewohnte Herrenhaus bezeichnete. Still und fried⸗ lich beleuchtete die Abendſonne mit ihren letzten Strahlen die öden Fenſter, ſämmtliche nach dem Innern führende Zugänge waren verſchloſſen, zwi⸗ ſchen den Pflaſterſteinen des Hofplatzes wuchs ho⸗ hes Gras, überall herrſchte eine ticfe⸗ ſchauerliche Ruhe. Schon war ich, da ein ziemlich breiter Fluß, mir das weitere Vordringen zu verſperren ſchien, im Begriff wieder umzukehren, als mir in nur geringer Entfernung ſtromabwärts zwiſchen dem ufergeſträuch eine alte, baufällige Brücke in
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