Die Nachtigall.
Eryatte rein dein Herz und dein Gewiſſen! Es nagt die Schuld mit wilden Schlangenbiſſen
Am Opfer, das ihr gift'ger Hauch befleckt.
Im Abenddunkel und im Morgenglanze, Im Trauerſchleier und im Freudenkranze,
In Lieb' und Haß hält ſich ihr Bild verſteckt. Du ſuchſt umſonſt den Schirm, der Reu' und Buße! Dir folgt die Rache drohend auf dem Fuße;
Dein eigner Schatten iſt es, der dich ſchreckt. und Ruhe kannſt du nie und nirgends finden,
Vis mit den Bildern auch die Schatten ſchwinden, und in der Nacht, aus der kein Morgen weckt,
Die letzte Ruh dein ſchlummernd Auge deckt!—
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Auf einer im Spätſommer 1815 unternommenen Fußwanderung gelangte ich eines Abends in ein
anſehnliches durch ſeine reizende Lage wie durch [1]


