Teil eines Werkes 
4. Bändchen (1823)
Entstehung
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Waffenbruͤdern, als das hochſte, koſtbarſte Gut zu betrachten gewohnt war, beſchloß der Gewarnte, dem Warnenden geneigtes Gehör

zu ſchenken und ein Wagſtuͤck zu unterneh⸗ men, durch deſſen gelingenden Erfolg er ein⸗ zig und allein ſich aus der Noth und Ver⸗ legenheit retten zu können glaubte, in welche der ſchnoͤde Gewaltſtreich ſeines ehelichen Wuͤrgengels ihn verſetzt hatte. In dieſer Abſicht ſchlich er um die Mitternachtſtunde, nachdem die beiden pfortenwichter ſchon längſt ihren Poſten verlaſſen und ein behaglicheres Unterkommen geſucht hatten, ſich heimlicher Weiſe nach dem Zwinger hinaus und eilte mit zitterndem Herzen der Stelle zu, an wel⸗ cher er, in der gerechten Erwartung, dies⸗ mal durch keinen Helfershelfer in ſeinem Vorhaben geſtoͤrt zu werden, ſich der Mütze zum zweitenmal auf verſtohlne Art zu be⸗ waͤchtigen geſonnen war. Sie lag ruhig noch an dem nämlichen Flecke, den ſie gleich nach Empfang der Schußwunden eingenom⸗ men gehabt; eine der geſchwänzten Koſtgän⸗

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