Teil eines Werkes 
3. Bändchen (1823)
Entstehung
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ſtattlich ſtrotzend in ihren Sonntagskleidern zur gegenuͤber befindlichen Hausthur hinein. An der Treppe aber ſtand der Zunftmeiſter erſt ein wenig ſtill, druckte ſchweigend und mildernſten Blickes ſeinem Sohne die Hand, und trocknete dann ſchnell eine Thrane, die ihm uͤber die Wange herabrollte.

Barbara, die ſich allein im Zimmer befand, empfing die Eintretenden mit gewohnter Freundlichkeit, und erſuchte ſie, am Theetiſche Platz zu nehmen. Der Zunftmeiſter aber, der zuerſt einem weſentlichen Punkte Gerechtig⸗ keit wiederfahren laſſen wollte, brachte, ohne dieſer Einladung Folge zu leiſten, ſich ſogleich in die erforderliche Stellung, und begann in den zierlichſten Ausdruͤcken die Bewerbungs⸗ rede, die er während der verwichenen Nacht zugleich ausgearbeitet und auswendig gelernt hatte. 3

Das iſt wider unſte Abrede! unter⸗ brach ihn Barbara, indem ſie bald auf ihn,

bald auf Franzen ihre Blicke heftete. Dieſer machte, durch einen Wink des Vaters uber ſeine