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Schuldigkeit belehrt, nun gleichfalls einen Ver⸗ ſuch, ſeine Gedanken durch Worte auszudrücken; er konnte jedoch, ungeachtet Riemand Miene machte, ihm in die Rede zu fallen, vor Ver⸗ legenheit damit ſo wenig zu Stande kommen, daß Barbara endlich die Geduld verlor, ein
Rebenzimmer oͤffnete, und aus demſelben ihm
Luiſen mit den Worten entgegenfuͤhrte:„Ei, wenn es dir mit dem Heirathsantrage bei
mir nicht gelingen will, ſo verſuche dein
Heil doch einmal bei dieſer hier. Nun, Fraͤnz⸗ chen, jetzt wirſt du dich wohl nicht ſo lange mehr zu beſinnen brauchen!“— Sie irrte ſich! Franz konnte hier eben ſo wenig, als es ihm fruͤher damit hatte gluͤcken wollen, zu einer in verſtändlicher Sprache ausgedruͤckten Mittheilung ſeiner Gedanken die erforderliche „Nimm dich in Acht!“
fuhr Barb t, indem ſie ihm mit dem
Finger drohte.„Alle zum Verlobungsfeſt
getroffenen Anſtalten werden fuͤr null und nichtig erklärt, wenn du Luiſen nicht auf der
Stelle einen Kuß giebſt!“— Das wirkte!


