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moͤgen, in deſſen Beſitz Sie mich glauben, iſt nicht mehr mein Eigenthum. Schon vor zwei Jahren habe ich es meiner Richte Luiſe gerichtlich zuſchreiben laſſen, da es der gro⸗ ßern Hälfte nach, von ihrer verſtorbenen Mutter herruͤhrt, und ſie billigerweiſe auch auf meinen Antheil daran, die erſten An⸗ ſpruche zu machen hat. Aus guten Gruͤnden habe ich Luiſen bisher uͤber dieſen Punkt noch immer in Unkunde gelaſſen; dennoch wuͤrde nichts in der Welt mich bewegen, in Hinſicht derſelben einen Schritt zu thun, von dem ich nur im entfernteſten befuͤrchten müßte, daß er mir früher oder ſpaͤter zum Vorwurf gereichen koͤnne. Franz allein, mein lieber Herr, Nachbar konnte dieſer Sache vielleicht einen guͤnſtigen Ausſchlag geben; auch ſollte es ihm, da ich ſo viel auf ihn halte, an meiner Einwilligung nicht fehlen, wenn er anders Reigung zu Luiſen—“ „Ach, meine liebſte, beſte Mamſell!“ fiel der Zunftmeiſter ihr kleinmüthig ins Wort, „daran iſt durchaus gar nicht zu denken; die III. Bd. 16


