Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1822)
Entstehung
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hinaus auf die Beine machen; wer weiß, ob das Gluͤck nicht vor allen andern gerade dir geneigt und guͤnſtig wäre! Dieſer mit ſo unumwundner Beſtimmt⸗ heit ausgeſprochene Gedanke, bis zu deſſen Höhe ich bisher ſelbſt in meiner kühnſten Träumerei mich nimmer zu verſteigern ge⸗ wagt hatte, ſetzte mein Inntes in die hef⸗ tigſte Bewegung; dennoch konnte ich, obgleich ich den Berufsgeſchäften jenes Amtes mich vollkommen gewachſen fuͤhlte, es nicht uber mich gewinnen, den vom Vetter in Vorſchlag gebrachten entſcheidenden Schritt zu unterneh⸗ men. Die Fuͤgung des Schickſals wußte je⸗ doch auch diesmal beſſer fur mich zu ſorgen, als ich ſelbſt in meiner kleinmuthigen, ängſt⸗ lichen Schuͤchternheit es zu thun vermochte. Eines Morgens, als wir eben unſer gemein⸗ ſchaftliches Fruhſtuck verzehrten, klopfte es an die Thür unſrer Wohnſtube, und ein Bedien⸗ ter vom Schloſſe trat mit der Anzeige her⸗ ein, daß der Herr Graf, der ſich in der Stadt befinde, mich augenblicklich zu ſprechen verlange. Raſch warf ich mich in meine Feſt⸗ kleider und eilte dem Schloſſe zu. Wie wun⸗ derlich aber wurde mir zu Muthe, als ich nach dem Zimmer des Grafen, der noch in