Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1822)
Entstehung
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ſpieler Nachfrage gehalten habe. Zugleich ertheilte er mir das Verſprechen, kuͤnftighin zur weitern Vervollkommnung im Orgelſpiel mir ſeinen perſoͤnlichen Unterricht angedeihen zu laſſen und ſich in dieſer Abſicht täglich ein paar Stunden mit mir zu beſchäftigen, um dadurch einen Theil der Schuld abzutra⸗ gen, die er mir) fuͤr die ſtets ihm bewieſene Anhänglichkeit und fuͤr die vielen Dienſte, die ich ihm geleiſtet, zu entrichten verbunden ſei. Redlich hielt er ſein Wort; im Rathe des Schickſals war es jedoch beſchloſſen, daß die⸗ ſer Unterricht, der ſchnell und mit Rieſen⸗ ſchritten das mir vorſchwebende Ziel mich er⸗ reichen zu laſſen verſprach, nicht länger als ein halbes Jahr Beſtand haben ſollte. Der Gewohnheit gemäß, verfuͤgte ich mich eines Morgens wieder nach ſeiner Wohnung; hochſt befremdend aber kam es mir vor, daß diesmal, indem ich die Klingel an der Thuͤr zog und wieder zog, nichts im Innern des Hauſes ſich regte, da Herr Thielmann, auf das gegebne Zeichen, ſonſt immer ſogleich die Treppe herab zu kommen pflegte, um mir den Eingang zu oöffnen. Der Umſtand, daß er Abends zuvor üͤber Kopfſchmerz und Be⸗ klemmung in der Bruſt ſich beſchwert hatte,