Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1822)
Entstehung
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heilſamſten Folgen fuͤr die zu phezeihen. Ganz wie ich im Vertrnnẽn f die mir inwohnende Kraft gehofft und erwartet hatte, ſiel am nächſtfolgenden Sonntage mein in der Schloßkirche zu lieferndes Probeſtuͤck aus. Kein Schneidermeiſter Grampel ſtellte ſich an meine Seite, um durch abſchreckendes Geber⸗ denſpiel mich aus der Faſſung zu bringen. Rit froͤhlich begeiſtertem Gemuͤth beſtieg ich

die Orgelbank und in heitrer Gedankenklar⸗

heit wußte ich den eingenommenen Platz zu behaupten und ihm Ehre zu machen. Sein inniges Ergötzen kund gebend, hlinzelte Mei⸗ ſter Klauring, als die Töne der Orgel ver⸗ hallten und die Predigt ihren Anfang nahm, mir verſtohlen aus der Ferne ſeinen Beifall zu, und es erfullten dieſe ſtillen Zeichen liebe⸗ voller Theilnahme mit nicht geringerm Wohl⸗ behagen mir das Herz, als die freundlichen Aeußerungen der Zufriedenheit, mit welchen Hert Thielmann mir die Hand druͤckte. Erſt nach Beendigung des Gottesdienſtes erfuhr ich aus ſeinem Munde, daß auch die hoch⸗ gräfliche Familie aus Weidenthal, die geſtern zur Stadt gekommen ſei, ſich in der Kirche befunden und bereits über den jungen Orgel⸗