beigewohnt hatten; jetzt aber, nach Beendigung des rühmlichen Tagewerks, der hergebrachten Ordnung und Sitte gemäß, ſich gegenſeitig unter den Tiſch zu trinken, ämſig beeifert waren. Noch behauptete ſich jeder auf dem eingenommenen Platze; vom edlen Rheinwein aber, den der hochherzige Wirth fuͤr die Ver⸗ herrlichung des heutigen Tages⸗ aus dem Mut⸗ terfaſſe zu zapfen befohlen, waren die Koͤpfe bereits erhitzt. Ein allgemeines freudiges Ge⸗ brull verſchlang die ausgebrachten Geſundheiten und Gluͤckwuͤnſche, unaufhörlich klirrten die Gläſer dazwiſchen, und niemand war mehr im Stande, dem Tiſchnachbar ſeine Gedanken und Meinungen durch Worte begreiflich zu machen.
Dem mehr und mehr uberhandnehmenden Lärm und Getummel zufolge, hatte der groͤßte Theil der Anweſenden den heftigen Wortwechſel, den zwei am untern Ende der Tafel ſitzende Gäſte ſchon eine halbe Stunde lang mit ein⸗ qnder führten, gar nicht bemerkt. Ein Fuchs, auf welchen beide, indem er as dem Dickicht h zu Reicher Zeit Feuer gegeben war die


