ſten, den Lehnſeſſel verließ und das in der Ecke des Stůbchens aufgeſchichtete armſelige Ruhelager beſtieg. Alsbald uberwältigte, wäh⸗ rend Marie in geräuſchloſer Fuͤrſorge mit Zubereitung des Heiltrankes beſchäftigt war, ein tiefer und anhaltendet Schlummer den Entkräfteten und in duͤſtre Stille verſank das vom Simne der r⸗ pirlich 8h tete—
Zu Innern des Schloſſes ging es deſto fröhlicher her. Aus Kuche und Keller ſchleppten dienſtgeſchäftige Häͤnde den zu Gegenſtänden des Genuſſes umgeſtalteten Schweiß der armen Frohnbauren die breiten Quaderſtufen hinauf, und es erſcholl der geräumige, mit Stamm⸗ bäumen, Ahnenbildern und Hirſchgeweihen ver⸗ zierte Speiſeſaal von Jubel und Wohlbehagen⸗ Seinen Geburtstag feiernd, ſaß hier der Baron im Kreiſe der tapfern Zechgenoſſen, die bereits am frühen Morgen zu Roß und Wagen ſich eingefunden und einem zur wuͤrdigen Feier des Feſtes veranſtalteten großen Lreibjagen


