unſchuldige Urſache des Zwiſtes, der aus der ſelbſtgefälligen Prahlerei, womit einer dem andern die Erlegung der Beute ſtreitig zu 3 machen ſuchte, ſich allmählig entſponnen hatte. Keiner wollte auf die angemaßte Ehre Verzicht leiſten, oder auch nur die Möglichkeit einräu⸗ men, daß der Nebenbuhler gleichen Antheil an derſelben haben könne. Es kam von leicht hingeworfenen Scherzen und Spättereien nach und nach zu derben Ausfällen und Anzuͤglichkei⸗ ten; haſtvoller wurden die Gläſer geleert, mehr und meht ergrimmten die Mienen und Blicke, immer nachdruͤcklicher wurden die Fluͤche und Schimpfreden, die man ſich in den Bart warf, und mit verdoppeltem Eifer machten es ſich die zunächſtſitzenden Zeugen des Zungenkampfes zum erfreulichen Geſchaft, die entruͤſteten Wider⸗ ſacher durch ſchadenfrohe Einfälle und Bemer⸗ rungen bis zur höchſten Wuth gegen einander aufzureizen und zu erbittern. Die angeſtellten Bemuͤhungen blieben nicht ohne den gehofften Erfolg; denn bevor man es ſich verſah, hatten die Streitluſtigen ſich bei der Gurgel gefaßt,
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