— 255— ſes Antrages an ſie abgefertigt, und ihre Antwort ſodann frei und unverholen ihm mitgetheilt werden. Anton vertraute zu feſt auf die fortdauernde Guͤltigkeit des Pfandes, das er auf der Bruſt trug, als daß mit der freilich traurigen Nothwendigkeit, noch immer von der Geliebten ſich getrennt ſehen zu muſſen, nur das leiſeſte Mißtrauen in ihre Treue ſich hätte verknupfen ſollen. Dankbar begnugte er ſich daher an dem ihm zu Theil gewordenen Beſcheid, und ſuchte ſein in Sehnſucht ergluͤhtes Herz fort und fort mit der frohen Hoffnung zu erquicken, daß jetzt, nachdem die beifällige Zuſtimmung des Va⸗ ters erfolgt ſei, auch die Vollendung ſeines irdiſchen Gluͤckes nicht ſogar fern mehr ſein werde.
Mittlerweile hatte ſich der Schloßgarten, nachdem bei dem Einzuge der Krieger die Rach⸗ richt von Antons Ankunft durch das Städtchen


