Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1822)
Entstehung
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um Tagelohn arbeitete, und der einzige Ge⸗ winn, den er von ſeiner geheimen Kunſt zu

ziehen ſich erlaubte, beſtand in dem Freitrunke, den man in der Fröhlichkeit des Herzens ihm vorſetzte, wenn er an Sonn⸗ und Feſttagen in der Schenkſtube des Wirthöhauſes ſich ein⸗ fand. Alles draͤngte dann mit ungeduldiger Begierde ſich um ihn her, um ſeiner lehrrei⸗ chen Unterhaltung theilhaft zu werden; ſtill⸗ geſpannten Blickes ihm die Worte vom Munde wegfangend, ſuchte man mit dem angelegent⸗ lichſten Eifer ſeinen Reden den rechten Sinn und Zuſammenhang abzugewinnen, und auch ihm war es deutlich anzumerken, daß er hier lieber, als daheim in ſeiner Behauſung, wo er von den Eintretenden nicht ſelten in ſehr verdrießticher Stimmung angetroffen ward, uͤber gegenwärtige und zukuͤnftige Dinge ſich mittheilte und ausließ.

Eines Abends warf er, indem er ungewohn⸗ ter Weiſe ſeiner muntern Gemuͤthslaune auf Koſten der Klugheit den Zuͤgel ſchießen ließ, im Scherz die Vemerkung hin, daß der Amts⸗

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