verweſer, der in den juͤngſtverwichenen Tagen wieder einen armen Hufner habe auspfänden laſſen, vom muthmaßlichen letzten Schickſale dieſes Mannes gerade das Gegentheil erfah⸗ ren und, ſtatt uͤberhaupt eines natuͤrlichen Todes zu ſterben, im eignen Speck erſticken werde. Alles nickte ihm Beifall zu, und jede Miene verzog ſich zur Frage, ob man denn bald auf die Erfüllung eines ſo troſtreichen Ausſpruches ſich Rechnung zu machen habe? Ihm ſelbſt aber waren die verhängnißvollen Worte kaum über die Lippen, als ihm auch ſchon die unausbleiblichen Folgen des began⸗ genen dummen Streiches in ihrer ganzen Klar⸗ heit und Deutlichkeit vor der Seele ſtanden⸗ Ein heftiger Unwille gegen ſich ſelbſt loderte in ſeinem Innern empor, ſein äußeres Weſen und Benehmen aber blieb unverändert, und mit ſcheinbarer Ruhe und Unbefangenheit ſetzte er ſogleich hinzu:„Niemand kann ſeinem Verhängniß entgehen, weder er, noch ich! Ihn trifft es nach Jahren, mich ſchon nach Stundenfriſt; und damit Punktum!“— Ohne
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