Teil eines Werkes 
2. Band (1832)
Entstehung
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Weit entfernt, einen gehaͤſſigen Entwurf ge⸗ gen ihn zu vollfüͤhren, wichen ſie vielmehr mit ſichtbarer Verlegenheit und Scheu vor ihm zuruͤck, wenn er ihnen begegnete. Nicht einmal aus dem behaglichen und bequemen Stuͤbchen, welches er am Sterbetage der Mutter bezogen hatte, vertrieben ſie ihn wie⸗ der, noch weniger gar aus dem Hauſe. Kein unzufriedener Vorwurf und Tadel kam mehr aus ihrem Munde, und deutlich war es ih⸗ nen anzumerken, daß ſie ſogar die Verrich⸗ tung ſeiner bisherigen Dienſte ſich nur un⸗ gern noch von ihm gefallen ließen. Wilfried verdoppelte dagegen ſeinen Eifer und uͤbte freywillig ſeine Pflicht noch genauer und voll⸗ kommener aus, als er dieſelbe zuvor aus Furcht und Zwang vollbracht hatte.

Indem er aber mit zunehmender Gewiß⸗ heit ſich uͤberzeugte, daß er ganz nach eigner Willkuhr zu ſchalten und über ſein Thun und Laſſen nicht die geringſte Rechenſchaft abzule⸗ gen habe, trug er auch kein Bedenken mehr, dieſen eingetretenen gunſtigen Wechſel zu einer Wanderung nach dem Aufenthaltsorte des M. 3