Teil eines Werkes 
2. Band (1832)
Entstehung
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Eremiten zu benutzen, weil es ihm ſehr am Herzen lag, zu erfahren, ob das nächtliche Abentheuer ihm leidlich bekommen und ohne ſchlimme Folgen fuͤr ſeine Geſundheit geblie⸗ ben ſey. Er hatte ſich die Bezeichnung des dorthin fuͤhrenden Weges zu genau gemerkt, als daß er ihn haͤtte verfehlen koͤnnen, ob⸗ gleich er bald durch rauhes engverſchlungenes Dickigt ſich gewaltſam die erſte Bahn bre⸗ chen, bald zwiſchen tiefen und finſtern Berg⸗ ſchluchten ſich herzhaft des Schwindels erweh⸗ ren, bald uͤber ſchrofſes Geklipp manchen ge⸗ fährlichen Sprung wagen mußte, um zu ſei⸗ nem Ziel zu gelangen.

Auf einem bemoosten Stein, dicht ne⸗ ben dem Eingange der Hoͤhle, ſaß der Klaus⸗ ner, in ſchweigendes Nachſinnen vertieft; denn er hatte ein aufgeſchlagenes Buch vor ſich auf dem Schooße liegen, welches mit feſſelnder Gewalt ſeine ganze Aufmerkſamkeit beſchoͤftigte. Bey dem Geräuſch der anna⸗ hernden Fußtrittè blickte er, wie aus ei⸗ nem Traum erwachend, betrofſen empor, er⸗ kannte ſogleich an der ſchlanken Geſtalt und