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mit zerſchellten Gliedern von Klippe zu Klippe, ſtieß einen lauten Schrey aus, und er⸗ wachte.
Es war hoch am Tage. Die Wuth des Unwetters hatte ſich gelegt, die Luft war ſtill geworden und mit heiterm Strahl laͤchelte
die Sonne zum kleinen Erkerfenſter herein.
Ermuntert blickte Wilfried vor ſich hin und wollte, weil er von einem luͤgenhaften Blend⸗
werk ſich getaͤuſcht glaubte, den eignen Augen
nicht trauen, indem er ſeine Bruͤder bemerkte, wie ſie, im aufſallendſten Abſtich gegen den Inhalt des eben entwichenen Traumes, mit reuevollen Mienen und in der demuͤthigſten Stellung am Eingange des Gemaches ſich aufhielten und erſt jetzt, bey ſeinem Erwachen, ein wenig naͤher zu treten wagten. Alle ſchie⸗ nen etwas vorbringen zu wollen; aber es ſtock⸗ ten ihre Lippen und ſchuͤchtern und verlegen ſahen ſie vor ſich nieder. Endlich nahm Si⸗ mon, der aͤlteſte unter ihnen, mit ſichtbarer Bezwingung ſeiner ſelbſt, das Wort und ſagte: „Wir muͤſſen es nur geſtehen! Wir kamen herauf, um mit unſanfter Hand dich aus dem
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