Teil eines Werkes 
2. Band (1832)
Entstehung
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gehaßt und befehdet, plötzlich nachgelaſſen. Wos weder der Blitz ſeines Auges, noch die Kraft ſeines Armes jemals zu erringen ver⸗ mocht hatte, war durch den Anblick ſeines dahinſtrömenden Blutes bewirkt worden.

Als ſle Speiſe und Trank zu ſich ge⸗ nommen und in ungeſtörter Eintracht des Leibes gepflegt hatten, wandten ſie ſich zu Wilfried und ſprachen;armes Buͤbchen, uns jammert dein! denn deine Haut iſt durch⸗ ſichtig, wie Wachs, und deine Händchen ſind weich, wie Flaum. Niemals wirſt du den Dampf des ſchwehlenden Meilers vertra⸗ gen, noch das Schuͤreiſen regieren lernen. Deshalb magſt du der alten ſchwachen Mut⸗ ter huͤlfreich an die Hand gehen, und als un⸗ ſere Magd wollen wir dich hinfuͤhro betrach⸗ ten. Du ſollſt dich des Hausweſens an⸗ nehmen und unſere Ziegen melken, ſollſt im Winter die Huͤtte warm halten und im Som⸗ mer uns Beeren und Wurzeln ſuchen. Aber merke genau auf deine Pflicht und huͤte dich vor jeder Verſuͤumniß und Verwahrloſung des Dienſtes, den wir dir uͤbertragenz denn