Teil eines Werkes 
2. Band (1832)
Entstehung
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Bruͤder dagegen, denen es in der engen Hütte fur den wilden Ausbruch ihres Schmerzes an Raum fehlte, eilten wieder ins Freye hinaus, brachten, unter Regen und Schneegeſtöber, die Nacht in der ſinſtern Waldung zu, und vermengten aͤchzend und heulend ihr Wehge⸗ ſchrey mit dem Brauſen des Sturmwindes, daß es gräßlich zu hören war. Mit dem auf⸗ daͤmmernden Morgen aber kehrten ſie zuruͤck, gruben mit vereinigten Kraͤften ein Grab und

legten den Todten, dem ſie zuvor ſeine beſten

Kleider angezogen hatten, ſchweigenden Ernſtes hinein, worauf ſie ſich wieder im Walde zer⸗ ſtreuten und ihre Wehklage von neuem be⸗ gannen. Bis gegen Mittag ließen ſie das umherbefindliche Felſengekluͤft vom! Ton ihrer Stimme wiederhallen; dann brachen ſie ihre bisherigen Wohnhuͤtten in Truͤmmer zuſammen, nahmen die vaͤterliche Behauſung in Beſitz, und ſetzten ſich daſelbſt, wie es ſeit vielen Jahren nicht mehr geſchehen war, zur gemein⸗ ſchaftlichen Mahlzeit nieder. Beym gewalt⸗ ſamen Verſcheiden des Vaters, hatte der Starrſinn, mit welchem ſie gegenſeitig ſich