Teil eines Werkes 
2. Band (1832)
Entstehung
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ſinſter befremdeten Blicke nach der Gegend, von wannen der Alte mit dem Knaben zwi⸗ ſchen den hohen Waldbaͤumen gemaͤchlichen Ganges daher geſchritten kam. Als aber der letztere jubelnd und jauchzend auf ſie zuſprang, ihnen mit freundlichem Vertrauen einem nach dem andern das weiße Händchen zum Gruß entgegenſtreckte und mit lächelnder Geberde zu ihnen emporſchaute, ward ihnen ſo wunderlich ums Herz, daß ſie alsbald ihren Zorn ſchwin⸗ den ließen und im Stillen ſich ſelbſt angelob⸗ ten, dem Knaben zwar jeden Anſpruch auf eine naͤhere Befreundung auch fernerhin hart⸗ näckig zu verweigern, ihm aber nun und nim⸗ mer an ſeinem Leibe Schaden zuzufuͤgen. Gebhard war, indeß der Kleine durch Lieb⸗ koſungen aller Art ſeinen rauhen Bruͤdern ein Zeichen des Wohlwollens abzulocken ſtrebte, in nur geringer Entfernung ſtehen geblieben, hatte ſchweigend die nervigten Arme uͤber ein⸗ ander geſchlagen, und ſchien mit dem ſcharf⸗ muſternden Blick, den er auf die Ueberraſch⸗ ten heftete, in der innerſten Tiefe ihres Ge⸗ muthes leſen zu wollem Dieſe merkten ſeine

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