ken laut an den Tag zy gebenz aber insge⸗ heim ſchwur jeder von ihnen dem unberufenen Gaſte, der wie aus den Wolken herunter⸗ gefallen war, um ſich in ihre Sippſchaft einzudrängen, einen gewaltſamen Untergang.
Es wollte jedoch, da die Mutter den kleinen Liebling ſtets zur Seite hatte und wie ihren Augapfel hutete, zut Ausfuͤhrung der ge⸗ faßten ſchnoden Vorſätze niemals eine guͤnſtige Gelegenheit ſich einſtellen, und es verſtrich all⸗ mählich ein Zeitraum von drey Jahren, ohne daß dem kleinen Wilfried— dieſen Namen hatte man ihm gegeben— nur ein Haat ge⸗ krlmmit worden waͤre. Jetzt unternahm er an einem lachenden Sommermorgen ſeinen erſten bedeutendern Ausflug, und huͤpfte munter und luſtig an der Hand des Vaters, der den ſchmeichleriſchen Bitten des Kindes nicht län⸗ ger zu widerſtehen vermocht hatte, mit nach der Tiefe des Waldes, wo die Meiler befind⸗ lich waren. Die Bruͤder hatten gewohnter Weiſe ſich fräher ans Werk begeben und be⸗ fanden ſich ſchon in voller Arbeit. Mit auf⸗ ſteigendem Groll und Vetbruß warfen Re bie


