Teil eines Werkes 
2. Band (1832)
Entstehung
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von allem geſelligen Verkehr und Umgange an ihrem Weſen ſich kund. Kein ſanfteres

Gefuͤhl milderte die ſchroffe Rauhigkeit ihrer

Sitten; finſter und zuruͤckſchreckend war ihr äußeres Anſehen, und ſtarr und unbiegſam, wie die Fichtenſtaͤmme, zwiſchen welchen ſie aufgewachſen, ihre innere Gemuͤthsart. Von Regungen bruͤderlicher Liebe und Zuneigung war wenig oder nichts an ihnen zu bemerken, und unabläͤſſig lebten ſie, obwohl ein gemein⸗ ſchaftliches Tagewerk beſchickend, mit einander in Zwiſt und Unfrieden. Nur die Gegen⸗ wart des Vaters, deſſen uͤbermenſchliche Rie⸗ ſenkraft ſie ſcheuten und fuͤrchteten, legte ih⸗ rem feindſelig wilden Weſen Zaum und Ge⸗ biß an. Nur er verſtand es, ihren hartnaͤcki⸗ gen Sinn zu bändigen und geſchmeidig zu machen. Denn wie er die dickbebuſchten Au⸗ genbraunen enger zuſammen zog und die ru⸗ ßigte Fauſt gegen ſie zu erheben begann, ſo erblaßten ſie ſchon, zeigten ſich zahm, wie die Lämmer, verrichteten ſtill und friedlich die ihnen obliegende Arbeit, und dachten nicht cher an die Forſſetzung ihrer Zänkereyen, als