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henden Augenblick eilte ſie dem Dorfe zu. Sie hatte es bald erreicht, und fand auch darin eine Huͤtte, die der Beſchreibung des Alten gleich kam. Mit leiſer Hand oͤfſnete ſie die Thuͤr. Der rechte Ort war nicht ver⸗ fehlt; denn mit todtbleichem verſtortem Geſicht kam ihr Robert entgegen. Heftig, wie vor einer Geiſtererſcheinung, erſchrack er, als er ſie erkannte; doch faßte er ſich ſogleich wieder, und trat mit ſchwermuͤthiger Ruhe ihr naͤher. Emma wankte, und wollte ſich auf einen Stuhl niederlaſſen; da faßte Robert ſie bey der Hand und fuͤhrte ſie zum Sterbebett ſei⸗ ner Mutter, welches an der entgegengeſetzten Seite der Stube ſtand. Sie war verſchie⸗ den; aber noch ſchienen die letzten Segens⸗ worte fuͤr den huͤlflos zuruͤckgelaſſenen Juͤng⸗ ling auf ihren Lippen zu ſchweben. Bey ih⸗ rem erneuerten Anblick warf Robert ſich leiſe jammernd uͤber den entſeelten Leichnam dahin. „Zu ſpät!“ ſchluchzte Emma und trat mit blutendem Herzen an das Fenſter.
Nach einer langen Pauſe richtete jener ſich auf und heftete einen ſtarren unbeweg⸗


