Teil eines Werkes 
1. Band (1832)
Entstehung
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ſchweſterlichem Vertrauen belohnte Emma den Antheil, den der edle Mann an ihren Ver⸗ haͤltniſſen nahm, und den raſtloſen Eifer, mit welchem er denſelben bewaͤhrte. Ihre An⸗ hänglichkeit gegen ihn ſtieg allmaͤhlich faſt zu eben dem Grade, wie ihre Liebe gegen Ma⸗ thilden. Oft befand ſie ſich mit ihm allein im Garten, wenn Mathilde ſtatt ihrer ein kleines haͤusliches Geſchaͤft uͤbernommen hatte, und leicht laͤßt ſich der Stoff ihrer jedesma⸗ ligen Unterhaltungen errathen. Jedes Wort, das Barneck uͤber den Entfernten ſprach, be⸗ zeugte ſeine Achtung fuͤr denſelben. Emma glaubte ihm die Freundſchaft erwiedern zu muͤſſen, die er fuͤr den Unbekannten hegte, und begegnete ihm daher mit der unbefangen⸗ ſten Vertraulichkeit. Und ein ſolcher Augen⸗ blick war es, in welchem Robert ſie erblickte.

Allmählich war die Zeit, wo Mathil⸗ dens Ruͤckkehr nach der Stadt feſtgeſetzt war, herangeruͤckt. Barneck kam eines Tages, um ſie abzuholen. Mit ſchwerem Herzen trennte ſich Emma von Mathilden, deren Umgang

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