Teil eines Werkes 
1. Band (1832)
Entstehung
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ihr wieder zur freundlichen Gewohnheit ge⸗ worden war. Aber zur Begleitung der bei⸗ den Liebenden, die jetzt dem ſchönen Augen⸗ vlick ihrer Vereinigung entgegenſahen, konnten keine Bitten und Vorſtellungen ſie bewegen; denn angelegentlichere Gedanken fuͤhrte der wiederkehrende Fruͤhling in ihre Seele zuruͤck. Dankbar geraͤhrt nahm ſie Abſchied von den guten theuern Menſchen, die unter allen Be⸗

ſchwerden des rauhen Winters ſo unermuͤdet im Dienſt der Freundſchaft ſich bewährten. Auch der alte Gruͤnfeld ſegnete mit vaterli⸗ cher Waͤrme ihren Bund. Er begleitete ſie am Tage ihrer Abreiſe mit Emma bis zum nahen Walde, und ſein frommes Gebet er⸗ flehte hier noch einmal das Gluͤck des Him⸗ mels uͤber die Redlichen.

3 .

Die Tage fingen an freundlicher zu wer⸗ den. Der Schnee war zerronnen, und mit jugendlichem Grün ſchmuckte ſich der erwärmte Boden. Emma hatte einige Tage nach ein⸗ ander den Berg wieder beſucht, obgleich der Vater den Wunſch hegte, daß ſie zum Ziel