Teil eines Werkes 
1. Band (1832)
Entstehung
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Emma's Beredſamkeit ſo unerſchopflich war⸗ Und wie wohlthätig war es fuͤr ihr Herz, daß dieſe Beredſamkeit ſich jetzt bis auf alles dasjenige erſtrecken konnte, was ſie ſorgfältig in die jungfraͤuliche Bruſt verſchließen mußte, ſo lange ſie des Umganges mit einem gleich⸗ fuͤhlenden weiblichen Weſen entbehrte. Schon nach wenigen Tagen ſchien ſie mit vieler Faſ⸗ ſung an das Vergangene zu denken; ja ſie erinnerte ſogar, in Gegenwart des Vaters, Mathilden, wiewohl mit einem tiefen Seuf⸗ zer, zuweilen an irgend einen luſtigen Auf⸗ tritt aus ihren Kinderzeiten, und der redliche Greis fing an, den Himmel zu danken, daß er ihm einen ſo gluͤcklichen Einfall zugefuͤhrt habe. Nach einigen Wechen erſchien auch Bar⸗ neck, der die Sehnſucht nach ſeiner Mathilde und den Wunſch nach der perſoͤnlichen Bekannt⸗ ſchaft ihrer Freunde nicht länger bezwingen konnte. Er war ein junger angenehmer Mann von gebildetem Geiſt und liebenswuͤrdigem Cha⸗ rakter. Mitten im Geraͤuſch der Welt erzo⸗ gen und aufgewachſen, hatte er dennoch den