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gen, die gutmuͤthige Redlichkeit des Pfarrers und das ſchweſterliche Verhältniß, in welchem Emma mit Mathilden ſtand, und nahm war⸗ men Antheil an allem. Am Mittag des an⸗ dern Tages hatte ſie das Dorf erreicht. Sie ſtieg vom Wagen und wollte ſich ganz ſtill durch den Garten in das Haus ſchleichen. Aber kaum hatte ſie die Gartenthuͤr geoͤffnet, als Emma ſie gewahrte und mit freudiger Beſtuͤrzung ihr entgegen flog. Mathilde er⸗ ſchrak uͤber die abgehärmte Geſtalt, in wel⸗ cher ſie die theure Jugendgenoſſin erblickte; aber dieſe ſchien in dem Augenblick allen Kummer zu vergeſſen und fuͤhrte die Ange⸗ kommene jubelnd zu dem Vater. Er druͤckte ſie an ſein Herz, doch ein Blick voll Liebe, den Mathilde verſtand, dankte ihr mehr noch fuͤr die ſo unerwartet ſchnelle Befriedigung ſeiner Bitte.
Wirklich erheiterte ſich Emma's Weſen am Buſen der vertrauungsvollen Freundſchaft mehr und mehr. Mit gefaͤlliger theilnehmen⸗ der Freundlichkeit hörte Mathilde die Erzäh⸗ lungen und Beſchreibungen an, in welchen


