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mit der Vergangenheit beſchäftigt war! Sie ſuchte die Einſamkeit und fing an, ſelbſt den Schmerz, der an ihrem Herzen, an ihrem Leben nagte, lieb zu gewinnen. Der Vater ſah ihre hinwelkende Jugend und beſchloß, fuͤr die Rettung ſeines Lieblings den letzten, noch uͤbrigen Verſuch zu machen. Er ſchrieb an Mathilden, meldete dieſer die traurige Lage ſeiner Tochter, und bat ſie mit allem Eifer va⸗ terlicher Zärtlichkeit, ſeines troſtloſen Alters zu gedenken und auf einige Zeit zu ihm zu kom⸗ men. Er wußte, daß ſie von jeher Emma's Vertrauen beſaß, und hoffte von dem naͤhern ſchweſterlichen Umgange der Jugendfreundin, was den ſtumpfen Ermahnungsworten des Greiſes nicht gelingen wollte.
Mathilde machte ſich ſogleich, nachdem ſie der Muhme den Brief gezeigt, und ihre herzliche Einwilligung dazu erhalten hatte, zur Reiſe geſchickt. Barneck, ihr verlobter Braͤutigam, begleitete ſie einige Stunden weit, und verſprach, ſie nächſtens einmal zu beſuchen. Er hatte von Mathilden den Zweck dieſer Reiſe erfahren; kannte, nach fruͤhern Schilderun⸗


