ungewöhnlicher Stunde hierher, und warum habt Ihr mir den Vater nicht mitgebracht?“
„Als ob dies wohl in meiner Macht ge— ſtanden haͤtte!“ antwortete der Befragte, in⸗ dem er allmählich zu Athem kam.„Er hat nicht hoͤren wollenz jetzt muß er fuͤhlen! leichtſinnig hat er meine wiederholten, wohl⸗ gemeinten Warnungen in den Wind geſchla⸗ gen; jetzt ärndtet er dafuͤr den Lohn, der, wie ich es ihm ſchon oft prophezeiht, auf die Länge nimmermehr ausbleiben konnte!“
„O ich bitte, ich beſchwoͤre Euch!“ rief Jakobine, mit geſteigerter Herzensangſt ſeine Hand ergreifend.„Kommt von dem rathſelhaften Vorbericht zur Sache ſelbſt, und vermeldet mir ohne weitere Umſchweife, was er verbrochen, und was mit ihm geſchehen!“
„Nicht zehnmal, ſondern hundertmal hab' ich den unbedachtſamen Schwätzer und Großprahler gewarnt!“ fuhr, in ſtörriger Be⸗ hauptung des angenommenen Tones, der ent⸗ rüſtete Strafprediger fort.„Vetter Heilmann, hab ich zu ihm geſagt, folgt meinem Rath, und haltet zu dieſer unheilſchwangern Seit,


