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wo Vernunft und kluge Vorſicht jedes Woͤrt⸗ chen auf die Goldwaage zu legen gebieten, Eure ſchnoͤde Zunge beſſer im Zaum, oder ſetzt vielmehr Eurem Geſchmack an hitzigen Getränken, die Euch eben um den richtigen Gebrauch Eurer Vernunft bringen, ein gehö⸗ riges Ziel. Ihr verwendet im Eifer des trun⸗ kenen Muthes Euer Mundwerk gar häuſig zu Reden und Aecußerungen, die Ihr bei nuͤch— ternem Verſtande weder verantworten noch vertheidigen koöͤnnt. Ueberall ſind wir von Laurern und Kundſchaftern umgeben, die ihr Lieblingsgeſchaͤft darin ſinden, den friedlichen Buͤrger bei der neuen, ohnehin von Argwohn und Mißtrauen erfuͤllten Behörde zu verhe— tzen und anzuſchwärzen, ſeinen harmloſeſten Worten eine gehoſſige Abſicht unterzulegen, und ihn in Verdruß und Ungelegenheit zu verwickeln, ja wohl gar um Vermögen und Freiheit zu bringen!“
„Gerechter Gott! Mein Vater iſt doch nicht in Verhaft genommen?“ ſtammelte Ja⸗ kobine, indem ſie um einige Schritte zu⸗ ruͤckwich.


