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Die drei Brüder, oder Geschichte dreier Verlassenen, in Frankreich, England und den Niederlanden / von Karl Pougens, Mitglied des Instituts und Ritter mehrerer Orden ; frei übertragen von Friedrich Gleich
Entstehung
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Bruſt hielt und bei ſeinem Erſcheinen mit einem, von Freud' und Schmerz gemiſchten Tone ſeinen Namen ausrief, und dann er⸗ ſchoͤpft zuruͤck ſank.

Es war Manette, die er hier wieder ſah. Kummer, Gram und Mangel hatten die bluͤhenden Zuͤge entſtellt, ach, und doch war ſie noch ſchoͤn! ſchoͤner noch fuͤr ihn in dieſem Augenblick, wo ſie ſein Kind, die ungluͤckliche Frucht einer unbewachten Stunde, an die Bruſt druͤckte, und mit Thraͤnen warf er ſich neben das Lager hin, umſchlang beide und genoß, vergeſſend ſeine, vergeſſend ihre huͤlfloſe Lage, das ſuͤße Ge⸗ fuͤhl, die Seinen in ſeine Arme zu ſchließen. ²

Bald weckte aber die Noth, die bitterſte Noth, die ungluͤcklichen aus dem Taumel, in welchem die menſchlichſte und reinſte Em⸗ pfindung ſie einen Moment gewiegt hatte. Wohin ſie auch ihre Augen Huͤlfe ſuchend