en⸗
.
43
war es Mittag geworden und Abend und
noch hatte er nichts ausſinnen können; da geſchah es endlich, daß er in einem abge⸗ legenen Gäßchen einem Frauenzimmer be⸗ gegnete, die ihm bekannt vorkam. Bald erkannte er in ihr Cecilie, die Freundin ſei⸗ ner Manette, und mit einem Ausruf der Freude auf das Mädchen zueilend, war ſein erſtes Wort: Was macht Manette? wo lebt ſie? wie geht's ihr?
Statt aller Antwort nahm Cecilie des Jünglings Hand, und mit ihm in ein ohn⸗ fernes Haus tretend, fuͤhrte ſie ihn eine ſolche Menge Treppen zu einem Dachſtub⸗ chen hinauf, daß er vermeinte, er ſtiege auf die Spitze von Notre⸗Dame, und als ſich nun die ſchlecht verwahrte Thuͤre oͤff⸗ nete, da ſah er bei dem Schimmer eines dunkel brennenden Laͤmpchens auf einem duͤrftigen Lager ein blaſſes Weib ſich lang⸗
ſam emporrichten, die ein Kind an der


