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Die drei Brüder, oder Geschichte dreier Verlassenen, in Frankreich, England und den Niederlanden / von Karl Pougens, Mitglied des Instituts und Ritter mehrerer Orden ; frei übertragen von Friedrich Gleich
Entstehung
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welchen leiden, und da ihr nun uͤberdem der Juͤngling mit dem offenen Geſichte recht wohl gefiel, ſo ſtand ſie auch nicht an, die erhaltene Weiſung auf's Beſte zu befolgen und fuͤtterte den verſchmachteten Ankoͤmm⸗ ling ſo reichlich und ſo gut, daß derſelbe wohl einſah, er werde bei fernerem Auf⸗ enthalte in dieſem Hauſe ſchwerlich Scha⸗ den an ſeinem Leibe erleiden. Hernach wies ſie aber, nicht wie es der zaͤrtliche Vetter begehrt hatte, den Muͤden auf einen alten Strohſack unter der Treppe, ſondern machte ihm ein weiches und warmes Lager in einem Kaͤmmerchen zu recht, wo denn unſer Held ſo ſanft ſchlief, daß die Mor⸗ genſonne bereits lange durch die kleinen Fenſter ſchien, eh' er ſich erhob, um ſich aus den Haͤnden ſeiner Pflegerin ein Mor⸗ genbrod zu erbitten.

Dies war aber kaum verzehrt, ſo klin⸗ gelte auch der Herr Vetter Vicar nach ihm