Teil eines Werkes 
1. Band (1827)
Entstehung
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wenige Fetzen neben den Nieten der Klammern, ver⸗ modert war. Dieſe letztern waren vom Roſte zer⸗ freſſen, und gaben leicht dem Drucke meiner Hand nach, welcher meine gefaällige junge Freundin den Schatz ſogleich zur Unterſuchung uͤbergeben hatte. Das Holz des Futterals, ebenfalls Cedernholz, hatte das Innere vor Schimmel oder Wuͤrmern bewahrt, und wir zogen in der That ein kleines Buch heraus, deſſen Pergamentruͤcken wie ein Meßbuch gemalt war. Das liebe Maͤdchen, welche es gefunden hatte, tanzte in jugendlicher Ausgelaſſenheit vor Freude um uns herum; indem ſie von Zeit zu Zeit außer ſich vor Lachen beim Anblick des ehrfurchtsvollen, ſchweigenden Entzuͤckens ſtehen blieb, womit ich, den entdeckten Schatz betrachtend, daſtand.«

»Aber genug davon! Ich brauche nur noch hin⸗ zuzufuͤgen, daß der kleine Band eine Handſchrift war, wie wir beim Oeffnen deſſelben fanden; jede Seite war oben mit heiligen Emblemen bemalt, und die Schrift ſehr klein. Die Buchſtaben indeſſen ſahen nicht aus wie Latein; ob es aber Griechiſch oder He⸗ braͤiſch ſey, wußte Keiner von uns zu ſagen. Die Beſorgniſſe, unſere geſpannte Neugierde unbefriedigt zu ſehen, waren daher groß. Doch noch immer herrſchte unſer gluͤcklicher Stern.«

»Der naͤmliche Tag fuͤhrte uns einen jungen Studenten von Opford zu, den Sohn meiner Freun⸗ din, der ſeine Familie durch ſeinen Beſuch angenehm uberraſchte, und eine Woche bei uns verweilte. Er ſetzte ſich zu uns, und erklärts, nachdem er die koſt⸗