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Zeit und der Feuchtigkeit gefallen war. Bei naͤherer Unterſuchung fanden wir, daß es aus einfach geſchnitztem Cedernholze beſtand, und waͤhrend ich die einzelnen Stuͤcke den haſtig darnach greifenden Häͤnden draußen hinreichte, erhob plotzlich meine Ge⸗ fährtin in dem Cabinette ein Freudengeſchrei. Ich wandte mich um, und ſie hielt mir ſogleich ein klei⸗ nes Käſtchen— wofuͤr ich es hielt— entgegen, mit Spinnegewebe uͤberzogen, und gruͤn vor Schimmel.«
»Hier iſt ein Buch mit meſſingenen Klammern!« rief ſie;»ich ſetze mein Leben zum Pfande, es iſt die verlorene Geſchichte der Abtei!«
»Was es aber auch ſeyn mochte, ſie hatte es gerade in einer kleinen bogenfoͤrmigen Wandoͤffnung, dicht neben dem Andachtstiſche, gefunden; indem ſie, um vielleicht etwas von dem heiligen Waſſerbecken, das gewoͤhnlich in der Hoͤhlung ſolcher Niſchen ſteht, zu entdecken, ihre Hand hineingeſteckt, und etwas Bewegliches fuͤhlend, daſſelbe hervorgezogen hatte. Ein Blick darauf erfuͤllte ſie mit der Hoffnung, die ſie eben gegen mich geaͤußert. Beide traten wir nun ſofort in das offene Licht meines Zimmers, und ga⸗ ben unſere gemeinſchaftlichen Entdeckungen den gieri⸗ gen Blicken der Andern Preis.
Die aͤußere Flaͤche von Evelynas Schatze war kein Buch, ſondern nur das Futteral eines ſolchen. Dieſes beſtand, wie ſich darauf zeigte, aus ſehr duͤn⸗ nem Holze, und war offenbar einſt mit einem koſt⸗ baren Stoffe uͤberzogen geweſen, der aber unter der
Einwirkung der Feuchtigkeit vieler Jahre, bis auf


