Teil eines Werkes 
1. Band (1827)
Entstehung
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groß genug ſchien, um wenigſtens den Kopf durch⸗ ſtecken und umherſehen zu koͤnnen. Hierzu gab die Mutter ihre Einwilligung, und fuͤnf Minuten nach⸗ her war es gethan. Nie werde ich die Geſichter aller Umſtehenden vergeſſen, als die Offnung zum Vor⸗ ſchein kam; und nicht allein war ſie groß genug fur den Kopf, ſondern fuͤr den ganzen Koͤrper des Arbei⸗ ters, der denn auch, von gleich großer Neugierde ge⸗ trieben, wie diejenigen, welche ihn angeſtellt, augen⸗ blicklich hindurchkroch und inwendig aufſtehend die Erklaͤrung abgab, daß der Platz ein Cabinet von ziemlichem Umfange ſey, rauhe Steinwaͤnde habe, und einen Tiſch, auf dem etwas liege, was er in dem Halbdunkel nicht gehoͤrig erkennen koͤnne, da ſeine eigene Perſon das Licht hindere, durch die eben ge⸗ machte Offnung zu fallen.

O, laßt uns ſehen!« riefen Alle aus einem Munde. Thomas kam auf das Wort heraus, und waͤhrend das hurtigſte der Maͤdchen ſeine Stelle ein⸗ nahm, ſchickte ihn ihre Mutter eilig weg, um Licht herbeizuholen. Als es gebracht wurde, hatte auch ich mich hineinbegeben, und bei dem Lichte, das meine Freundin hereinreichte, ſahen wir bald genug, um uns zu dem Ausſpruche zu beſtimmen, daß wir in einer der Kloſterzellen und ſehr wahrſcheinlich in der Privat⸗Kapelle der Priorin ſtaͤnden; denn das, was unſer erſter Unterſucher einen Tiſch genannt hatte, mußte als Altar gedient haben, indem jetzt der un⸗ deutliche Gegenſtand darauf für Theile eines Cruci⸗ fires erkannt wurde, welches durch die Wirkung der