Teil eines Werkes 
1. Band (1827)
Entstehung
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ein, die ſie von dem dicht dabei befindlichen Kamin⸗ ſims genommen hatte, und fand kein Hinderniß, ſo weit ſie nur reichen konnte. Dies ſchien ein ſo ent⸗ ſchiedener Beweis von dem Daſeyn irgend eines großen Platzes dahinter zu ſeyn, daß die drei Schwe⸗ ſtern einſtimmig und fortwährend riefen:»Wir

muͤſſen es oͤffnen laſſen!« ohne ihrer laͤchelnden Mut⸗

ter einen Augenblick Zeit zu der ernſtlichen Wieder⸗ holung der Vorſtellung zu erlauben, daß ſie die

Wände eines Hauſes, das bloß gemiethet ſey, nicht

durchbrechen duͤrften. Ich unterſtutzte ſelbſt den Ausſpruch der Maͤdchen von ganzem Herzen, und ſchlug vor, auf der Stelle einen der Bedienten her⸗ beizurufen, der Allen als ein geſcheuter Menſch be⸗ kannt war, indem ich mich verſichert hielt, daß er die Bekleidung mit wenig oder gar keiner Beſchaͤdigung wegnehmen wuͤrde. Dies war von Einfluß auf das Gefuͤhl meiner Freundin fuͤr das Rechte. Denn das alte eichene Holz der Priorei war hier nicht allein geſchnitzt, ſondern die einzelnen Felder deſſelben waren auch in der nachfolgenden weltlichen Periode von Ver⸗ tot und ſeinen Schulern gemalt, waͤhrend der Stun⸗ den, die ſie von ihren Arbeiten in dem benachbarten Schloſſe von Windſor abmuͤßigten. Ein ſehr ſchoͤnes Stuck, Endymion, der ſeine Schafe beim Mondenſchein huͤtet, befand ſich auf ſolche Art gerade uͤber dem Platze, wo wir durchzubrechen wuͤnſchten. Thomas, der herbeigerufene Bediente, ſchlug vor, die untere Abtheilung des Täfelwerks vor der vermutheten Thuͤr

herauszunehmen, da dieſelbe keine Malerei hatte und