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hervordraͤngte, und hörte deutlich große Tropfen in regelmaͤßigen Zwiſchenraͤumen inwendig niederfallen. Doch ſchien dies ſo weit von dem Flecke entfernt, worauf ich ſtand, daß ich mich uͤberzeugt hielt, es muͤſſe irgend eine Art von Kammer hinter dem alten Holzwerke verborgen ſeyn. Ich klopfte an verſchie⸗ denen Stellen ſtark dagegen und fand, daß es unge⸗ faͤhr auf die Breite einer Thuͤr einen hohlen Klang gab, wahrend es zu beiden Seiten den gewohnlichen Ton hatte, wenn eine Wand ſich unmittelbar dahin⸗ ter beſindet. Ich war nun gewiß, daß daſelbſt ein Zimmer ſey, von dem die jetzigen Hausbewohner kei⸗ ne Kenntniß haͤtten; und daß der Regen durch irgend eine ſchadhafte Stelle des Daches inwendig herein⸗ dringend, gerade zur rechten Zeit das Geheimniß ent⸗ deckt habe. Ganz von dieſem Gedanken eingenom⸗ men, hielt ich es fuͤr wahrſcheinlich, daß die verlorene Geſchichte der Abtei hier verſchloſſen ſey, und ich nahm mir daher vor, den andern Morgen meine Freundin zu der Wegnahme der Bekleidung und Un⸗ terſuchung der Sache zu bereden.⸗
»Beim Fruͤhſtuͤck theilte ich meine Entdeckung mit. Die Mutter und die ganze junge Gruppe fuhren raſch von ihren Sitzen auf und liefen vor mir die Treppe hinauf, um ſich ſelbſt davon zu uͤberzeugen. Eines der Madchen kniete voller Neugierde bei der Fuge zwiſchen dem Täfelwerk und dem Fußboden nieder, wo die Spur des nun tief in die Dielen ein⸗ gezogenen Waſſers den Fleck noch bezeichnete, ſtieß da die lange Fiſchbeinſtange eines Feuerſchirms hin⸗


