215 „Ach, Du ſiebſt mich wieder, Mutter!⸗ ſprach
6 er im Tone der Verzweiflung; vaber wie ſiehſt Du er un⸗ tunin mich wiedet?— als ein elender und beraubter utn Mann. Meine Jeannie die Frau eines Andern! Ich mache ihr keine Vorwuͤrfe. Aber mit meinem Leben iſt es aus, Mutter. Ihr muͤßt mich eben noch . e zu einem Kuſſe meiner guten Kinder verhelfen, nun Nue nachdem ich den Eurigen empfangen habe, und dann nen davon in die weite Welt— mir gleich, 5 ½ wohin.« eiige„Warum wollteſt Du davon, Malcolm?⸗ rief ticht u Frau Cameron, ſeine Haͤnde ergreifend, um deren uf ihen wilde Bewegung zu hemmen.»Siehſt Du nicht, leg 6. daß der arme Alan nicht mehr fuͤr dieſe Welt iſt,— n dieen daß Jeannie's Herz Dir noch eben ſo treu iſt, als netrif an dem Tage, wo Du ſie heiratheteſt? Hörteſt Du In Nu ſie nicht in der Küche da um Dich weinen?⸗ n Nihts»Dieſe Kuͤche!« erwiederte Malcolm; valles, was lic wlt⸗ ich in der Barbarei litt, iſt nichts gegen das, was ich tl! Si eben da in der Kuche gelitten habe.« lte»Hörteſt Du ſie nicht um Dich weinen, Mal⸗ r hbe colmte fragte Frau Cameron nochmals;»Du ſchlieſſt Brube doch gewiß nicht?⸗ hhig„Ja, ich hörte ſie,« erwiederte Malcolm, wäh⸗ en; ſele rend eine Art von Freude ſeine duͤſtern Augen er⸗ ete, ſit hellte;»aber ach! Mutter, das uberzeugt mich nur 1 ſthe dic um ſo mehr, daß ſie nie wieder die Meinige werden 1 „cls ſi wurde, ſelbſt wenn der arme Alan todt wäre. Ein⸗ guf mal die Frau eines Andern— nein, ſie wuͤrde eher
ſterben! und ich glaube, ich würde es. Dos iſt


