Teil eines Werkes 
1. Band (1827)
Entstehung
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nommen, ſich voͤllig ſicher mit einem Manne von ed⸗ lem Blute, und eilte, ihre Aufgabe zu vollenden.

Der Mond, der gerade auf die Reihe der' Zim⸗ mer ſchien, uͤber die ſie gehen mußte, leuchtete ſie ſicher durch alle hindurch; ſein liebliches Licht war gleichſam ein himmliſcher Gefährte in dieſen oͤden Saͤlen. In dem Gewoͤlbe aber wurde ihr die ne nuͤtzlich.

Wegen der Schwete der Beutel die ſie nicht beide zugleich zu tragen bermochte, war ſie gezwum! gen, zweimal den Weg zu machen, und ſolche einzeln am Fuße der Treppe niederzuſetzen. Bei dem Oeff⸗ nen der Thurmpforte wechſelte ſie kein Wort mit dem Fremden draußen, während ſie die koſtbaren Gegenſtaͤnde gegen einen Pergamentſtreifen austaüſchte, der deren Empfang im Namen des Oberſten beſchei⸗ nigte.

Wiederum verſchloß ſie die Pforte, und kehrte zum Gewoͤlbe zuruͤck, um den Schein daſelbſt nieder⸗ zulegen; und als ſie endlich aus dem Thurme trat, begrußte ſie die liebliche freie Luft mit einem Herzen, das dem Himmel fuͤr ihren Muth und den ihr ver⸗ liehenen Schutz den innigſten Dank zollte.

Nach der gluͤcklichen Ausrichtung des ihr gege⸗ benen Auftrages wurde Miß Mackay ruhiger in ihrem Innernz ſie hatte alſo nicht laͤnger gegen ſich ſelbſt zu kaͤmpfen, während ſie ihre von Natur furcht⸗ ſame Gefaͤhrtin zu unterhalten und aufzuheitern ver⸗ ſuchte.

Dieſes war wahrlich keine leichte Aufgabe; denn