Teil eines Werkes 
1. Band (1827)
Entstehung
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wenn ſie das Klopfen ihres Herzens eben ſo gut ver⸗ naͤhme, als ihren leichten Tritt, wie ſie dahin ſchwebte.

Im letzten Hofe wandte ſie ſich, gerade als ſie die Pforte zum Thurme oͤffnete, noch einmal um, rich⸗ tete ihren Blick, indem ſie die Kappe ihres ſchottiſchen Mantels zur Seite ſchob, gen Himmel, und ſandte ein kurzes, herzliches Gebet hinauf zu dem Schoͤpfer jener leuchtenden Geſtirne, und der friedlichen Erde, auf der ſie ſtand.

In dieſem Augenblick vernahm ſie einen halb unterdruͤckten Laut, der irgend eine ſtarke Empfindung verrieth; an einem andern Orte wuͤrde ſie ihn fuͤt einen Ausdruck der Bewunderung gehalten haben; ſie ſah ſchnell nach der Gegend hin, woher er kamz eine kriegeriſche Geſtalt trat aus dem Schatten eines Kreuzganges hervor in das Licht des Mondes, und ſprach mit halb lauter Stimme, indem ſie ſich ehr⸗ furchtsvoll verneigte, den Namen»Bruce« aus.

Miß Mackay zeigte ſogleich durch die erwiederten Worte»Carl Eduard,« daß ſie den Boten des Ober⸗ ſten erkannt habe, und indem ſie raſch in den Thurm eilte, ſchloß ſie ſich zitternd in denſelben ein.

Selbſt nach dem fluͤchtigen Anſchauen dieſes Mannes, ſchien ihr die Haltung und das Benehmen deſſelben von feiner Bildung zu zeugen. Der An⸗ ſtand ſeiner Verbeugung, ja ſelbſt die Art, ſeinen Mantel zu tragen, verriethen den Schotten von vor⸗ nehmer Geburt; ſeine Abzeichen waren die des Stam⸗ mes, den ſie am meiſten ehrte; daher glaubte ſie, ſtolz auf ihr Land und vielleicht etwas zu ſehr einge⸗

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