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Ihr ferneres Schickſal muß ich in die Haͤnde Gottes legen, der auch Sie, Miß Mackay, fuͤr die Beruhi⸗ gung ſegnen wird, die Sie jetzt einem zaͤrtlichen und ſchmerzhaft bewegten Bruder geben.«
Miß Mackay hoͤrte dieſe an ſie gerichtete liebrei⸗ che Aeußerung mit Thraͤnen in den Augen an; ver⸗ abredete noch, daß ſie die auf die Eſche geſchnittenen Anfangsbuchſtaben ſeines Namens als das traurige Zeichen ſeines Todes oder ſeiner Gefangenſchaft be⸗ trachten wuͤrde, und mahnte dann, ſich der ſpäten Stunde erinnernd, an den Ruͤckweg, wobei ſie ihm folgen, und alle ſeine verſchiedenen Bewegungen beo⸗ bachten wolle. Nachdem ſie die Stufen des Gewoͤlbes hinangeſtiegen waren, ſchloß der Oberſt die Fallthuͤr und zeigte ihr das Geheimniß der Springfeder; dar⸗ auf ſetzten ſie ihren Weg durch die einſamen Gemaͤ⸗ cher bis zum Fuße des Thurmes fort, wo Miß Ma⸗ ckay die Schluͤſſel zu dieſem, dem Zimmer mit der Fallthuͤr, und dem wichtigern zu der eiſernen Kiſte in Empfang nahm. Fluͤſternd nahmen ſie hier unter gegenſeitigen Wuͤnſchen fuͤr Beider Heil von einander Abſchied, indem der Oberſt Glenrowan fruͤh am naͤch⸗ ſten Morgen verlaſſen wollte; als dies geſchehen war, kehrten ſie einzeln, auf etwas von einander abweichen⸗ den Wegen, in den bewohnten Fluͤgel des Schloſſes zuruck.
Mehr als vierzehn Tage verfloſſen nach dieſem, ehe Miß Mackay zur Ausfuͤhrung irgend eines Theils des Auftrages, den ihr der junge Laird gelaſſen hatte, aufgefordert wurde. Allein waͤhrend dieſer


