Teil eines Werkes 
1. Band (1827)
Entstehung
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zum Beiſtande ihres herumirrenden Fuͤrſten wagte, jedes perſoͤnliche Opfer zu bringen.

Der Oberſt hielt ſich uͤberzeugt, daß er entweder gerade vor, oder gleich nach der Landung ſeines koͤ⸗ niglichen Herrn herbeigerufen werden wuͤrde, um ge⸗ wiſſe nothwendige Erlaͤuterungen zu geben; und er furchtete die ihm anvertrauten hohen Unterpfande im Schloſſe, gerade innerhalb des vollen Bereichs von Argyles Macht zuruͤckzulaſſen, ohne zugleich auch Je⸗ mand zu beauftragen, ſie waͤhrend ſeiner Abweſen⸗ heit zu vernichten, wenn ungluͤckliche Begebenheiten eine ſolche Maßregel nothwendig machen ſollten.

Als Miß Mackays ſeltener Charakter ſich ihm zuerſt enthuͤllte, ſtieg ploͤtzlich der Gedanke in ihm auf, daß die Vorſehung ihm in ihr eine paſſende Gefaͤhrtin geſandt habe, ſowohl um ein ſolches Ge⸗ heimniß zu theilen, als nachher in Allem, was ihm am Herzen liege, mitzuwirken. Nachdem ſie einen ſolchen Eindruck auf ihn gemacht hatte, beobachtete er ſie genauer, und wurde dann in ſeiner erſten Meinung beſtärkt. In dieſem kritiſchen Zeitpunkte erhielt er die Aufforderung, ſich nach dem Hauſe eines andern ſtandhaften Freundes der Stuarte zu bege⸗ ben, wo Carl Eduards vertrauteſter Unterhaͤndler ſtuͤndlich von Frankreich erwartet wurde. Gerade da, in dieſem wichtigen Augenblicke, wo er durch ſeine lotzliche Berufung uͤberraſcht und in Verlegenheit geſetzt war, weil er noch keinen zuverlaͤſſigen Gehuͤl⸗ fen gefunden, hatte ſich Miß Mackay den Weg zu ſeinem Vertrauen gebahnt. Die Gelegenheit wurde