Teil eines Werkes 
1. Band (1827)
Entstehung
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benderen Zärtlichkeit, da dieſe nicht in ihrem gewoöhn⸗

einer ſtehen, die einem Southron laͤcherlich erſcheinen moͤchte, wenn wir nicht alle das Daſeyn und den Einfluß eines Aberglaubens kennten, der noch bis auf den heutigen Tag unbezwungen in ſeinem alten feſten Sitze, den Hochlanden von Schottland, fort⸗ dauert. Ich meine den Glauben an das zweite Ge⸗ ſichtsvermoͤgen.

Es waͤre auch moͤglich, dachte ſie, daß Oberſt Ferguſon entweder das wirkliche oder das vermeinte Opfer dieſes ungluͤcklichen Vermoͤgens ſey; eines Ver⸗ moͤgens, Ungluͤcksfaͤlle vorherzuſehen, wovon der Vor⸗ herſehende weiß, daß ſie unvermeidlich ſind. Waͤre dies der Fall, ſo vermoͤchte die Freundſchaft nicht viel mehr, als mit dem Leidenden zu trauern. um Annie's willen war es jedoch wichtig, Gewißheit uber ihres Bruders innere Gefuͤhle zu erlangen, und Miß Mackay faßte endlich den Muth, ihre Muthmaßung gegen den Oberſten ſelbſt zu außern.

Dies that ſie eines Tages, nachdem ſie ihm auf eine das Meer beherrſchende Anhoͤhe, die er raſch hinanflog, gefolgt war, und dort den Ungeſtum und die Wildheit bemerkt hatte, womit er, indem er ſeine Augen umherwarf, die Worte laut ausrief:Ich ſehe, ich ſehe den blutigen Ausgang!«

Bei dieſen Worten trat Miß Mackay kuhn vor ihn hin, und bat ihn um Entſchuldigung ihrer Zu⸗

dringlichkeit und ihrer abſichtsloſen Wahrnehmung

ſeiner geheimen Unterredung mit ſich ſelbſt; zu glei⸗ cher Zeit beſchwor ſie ihn mit einer um ſo hinrei⸗