Teil eines Werkes 
4. Bändchen (1827)
Entstehung
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thigte Napoleon von Duͤben an der Mulde, von wo

aus er den Kampf in das Land zwiſchen der Elbe

und Oder verſetzen, und die Feſtungslinie Dresden, Torgau, Wittenberg, Magdeburg und Hamburg als den Stuͤtzpunct ſeiner Unternehmungen behan⸗ deln wollte, in die Gegend von Leipzig zuruͤck. Der Rieſenkampf bei Wachau(16. October) blieb ohne Entſcheidung; denn am Abende dieſes Tages be⸗ haupteten beide Heere ihre am Morgen genommenen Stellungen. Allein an demſelben Tage hatte, zwi⸗ ſchen dem Flußgebiete der Elſter und Parde, Bluͤ⸗ cher bei Moͤckern die Franzoſen und Polen unter Marmont, Arrighi und Dombrowski bis an die Vorſtädte von Leipzig zuruͤckgeworfen. Die Waffen ruhten am folgenden Tage, den Napoleon mit frucht⸗ loſen Vorſchlaͤgen an die Verbundeten verlor, wäh⸗ rend die friſchen Heerestheile unter Bennigſen, Bubna und Colloredo, ſo wie die Schweden unter dem Kronprinzen, in die Reihen der Verbuͤndeten eintraten. Da entſchied(18. October) die Schlacht in der ganzen Umgebung Leipzigs uͤber Napoleon und den Rheinbund. Im Laufe derſelben waren die Sachſen und Wirtemberger, auf dem Schlacht⸗ felde zwiſchen Schoͤnfeld und Sellerhauſen, zu den Verbuͤndeten uͤbergegangen. Napoleon verließ (19. October) Leipzig, deſſen die Sieger im Sturme ſich bemaͤchtigten. Dem Koͤnige von Sachſen, der(14. October) von Dresden nach Leipzig gegangen war, ward Anfangs Berlin, dann das Luſtſchloß Friedrichsfelde zu ſeinem Auf⸗ enthalte beſtimmt. Die Verwaltung des Koͤnigrei⸗ ches Sachſen, deſſen Kräfte fuͤr die Fortſetzung des Krieges bedeutend angezogen wurden, erhielt der ruſſiſche Fuͤrſt Repnin, bis ſie am 8. Nov. 1814