Teil eines Werkes 
4. Bändchen (1827)
Entstehung
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Nach dem Ablaufe des Waffenſtillſtandes nö⸗ thigte Napoleon das vorgeruckte ſchleſiſche Heer in dem Gefochte bei Löͤwenberg(21. Auguſt) zum Ruͤckzuge hinter die Katzbach; allein bei Großbee⸗ ren(23. Auguſt) ward das Vordringen der Fran⸗ zoſen und Sachſen nach Berlin vereitelt, und B lu⸗ cher errang(26. Auguſt) uͤber Macdonald an der Katzbach einen entſcheidenden Sieg. Doch ſchlug der, aus Schleſien nach Sachſen zuruͤckgeeilte, Na⸗ poleon den Angriff des großen, aus Bohmen vorge⸗ drungenen, Heeres der Verbuͤndeten auf Dresden (26. Auguſt) zuruͤck, und beſiegte daſſelbe mit gro⸗ ßem Erkolge(27. Auguſt) in der Umgegend von Dresden; nur daß die Fruͤchte dieſes Sieges durch den Tag bei Culm und Nollendorf(30. Au⸗ guſt) verloren gingen, wo der nach Böhmen abge⸗ ſandte General Vandamme von Kleiſt und Barclai de Tolly umſchlungen, und ſelbſt gefangen genom⸗ men ward.

So endigte ſich Napoleons Waffengluͤck auf teutſchem Boden bei Dresden. Denn, bald nach der Niederlage bei Culm, ſiegten die Preußen, Ruſ⸗ ſen und Schweden über Ney(6. September) bei Dennewitz; das ſchleſiſche Heer uͤberſchritt(3ten October), nach einem hartnäckigen Gefechte gegen Bertrand, bei Wartenburg die Elbe, und zog ſich in die Gegend von Halle und Leipzig. In dieſe Niederungen der Mulde, Pleiße, Elſter und Parde drangen, von Boͤhmen aus, auf den beiden großen Heerſtraßen uͤber Chemnitz und Schneeberg durch das Erzgebirge, die Heeresmaſſen der Ver⸗ bundeten vor. Dies, und die von dem Koͤnige von Wirtemberg erhaltene Nachricht von dem Uebertritte des Königs von Bayern zu den Verbuͤndeten, nö⸗

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