Teil eines Werkes 
4. Bändchen (1827)
Entstehung
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den Konig von Ungarn und Bohmen, nicht aber gegen den Kaiſer Teutſchlands ausgeſprochen, weil die Kaiſerwahl erſt einige Monate ſpaͤter erfolgte, und der Krieg gegen Belgien, doch ohne bedeuten⸗ den Erfolg, eroffnet. Daß Preußen einen ernſt⸗ lichen Antheil an dem Kriege nehmen wuͤrde, glaubte man in Frankreich nicht eher, als bis der Aufbruch der preußiſchen Heeresmaſſen keinen Zweifel daran uͤbrig ließ, und Friedrich Wilhelms Erklärung (26. Jun.) deshalb erſchienen war. Der Herzog von Braunſchweig ſtand an der Spitze eines aus Preußen, Oeſtreichern, Heſſen und Emigranten zu⸗ ſammengeſetzten Heeres, und unterzeichnete, als Oberfeldherr, ein, von dem Emigranten Duͤlimon in den härteſten Ausdrucken entworfenes, Mani⸗ feſt, das in Frankreich eine maͤchtige Gaͤhrung, die Suſpenſion der koniglichen Wuͤrde(10. Aug.) und blutige Auftritte in Paris ſelbſt, vor dem Auf⸗ bruche des Heeres nach der lothringiſchen Grenze, veranlaßte.

Zwar fielen, bei dem Vordringen des teutſchen Heeres, die franzöſiſchen Feſtungen Montmedy, Longwy und Verdun in uͤberraſchender Eile; zwar war bereits dem Herzoge von Braunſchweig die Champagne, und durch ſie der Weg nach Paris geöffnet; allein Dumouriez behauptete ſich bei Grandpré(14. Sept.) gegen den Angriff der Teutſchen, bis er durch Kellermann und Bournon⸗ ville verſtaͤrkt worden war. Dann ſchlug Keller⸗

20. mann beiValmy den wiederholten Angriffder Preu⸗ Spt. ßen und Oeſtreicher zuruͤck, und, obgleich das preu⸗

ßiſche Heer eine entſcheidende Schlacht verlangte,

22. ſchloß doch der Herzog von Braunſchweig einen ſechs⸗ Spt. taͤgigen Waffenſtillſtand, nach welchem er ſich in