Teil eines Werkes 
4. Bändchen (1827)
Entstehung
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3⁸ berathen. Es fehlte im Kabinette und in der MNationalverſammlung an einem hervorragenden Manne, der mit der Kraft eines Richelieu oder Pitt das Partheiengewuͤhl gezaͤhmt, und eine feſte Haltung gegen das Ausland genommen hätte.

Dieſe Reibungen im Innern Frankreichs; die ſchwankende Stellung der bourboniſchen Familie ge⸗ gen die Nationalverſammlung und gegen das Aus⸗ land, und die Mißverſtändniſſe zwiſchen Frankreich und Teutſchland uͤber die Entſchädigung der teut⸗ ſchen Reichsſtande im Elſaſſe, welche, bei der Auf⸗

hebung des Lehnsſyſtems in Frankreich, in ihren Rechten ſich beeinträchtigt fuͤhlten, fuͤhrten darauf

am 7. Februar 1792 zu einem foͤrmlichen Buͤnd⸗1792 niſſe zwiſchen Preußen und Oeſtreich, 7. das zu Berlin abgeſchloſſen ward. Beide Maͤchte Febr. ubernahmen darin die gegenſeitige Gewährleiſtung ihrer geſammten Beſitzungen, und, auf den Fall eines Angriffes, die Verpflichtung, einander gegen⸗ ſeitig zu unterſtuͤtzen, ſo wie die Verfaſſung Teutſch⸗ lands nach ihrer Integrität aufrecht zu er⸗ halten. Zum Beitritte zu dieſer Verbindung ſollte Rußland, England, Niederland und Churſachſen eingeladen werden.— Wenige Wochen nach die⸗

ſem Vertrage ſtarb plotzlich der Kaiſer Leopo ld II. 1792 am 1. Maͤrz 1792. Doch bewirkte ſein Tod keine 1. Veranderung in dem politiſchen Syſteme Oeſtreichs, Mr. weil ſein Sohn und Nachfolger auf den Thronen Oeſtreichs und Teutſchlands, Franz II., die von ſeinem Vater in Paris gemachten Erklrungen be⸗ ſtaͤtigen ließ.

Darauf ward am 20. Apr. 1792, bei Lud⸗ wigs XVI. perſönlichem Erſcheinen in der National⸗ verſammlung, die Kriegserklaͤrung Frankreichs gegen

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